Andrea & Franz Froschauer

ES IST AN DER ZEIT

sonntag, 18. oktober 2019, 18 uhr, LANDESMUSIKSCHULE GUNSkirchen

 

„Es ist an der Zeit ...“ ist nicht unbedingt für den Zeitgeist, aber für die wichtigen und wesentlichen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit gedacht. Andrea & Franz Froschauer geben ihre Antwort mit feinsinnigen Liedern und Texten, mit kritisch humorvollen Anekdoten, mit einem Plädoyer für Solidarität mit Mensch und Natur. Achtsamkeit und Zartheit wechseln mit klaren, auch sehr kritischen Anfragen zur

modernen Gesellschaft.

Aus den Erfahrungen der Geschichte lernen, aber über die Menschen nicht urteilen, sondern verstehen, suchen, lernen wollen. Standpunkte beziehen, den Gestaltungsauftrag wahrnehmen. Leise klingt es nach ... meinen Hass bekommt ihr nicht ... es ist allein die Liebe, die zählt. (Herbert Rössler)

 

Karten gibt es im Marktgemeindeamt Gunskirchen, bei allen Raiffeisenbanken in OÖ, bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen und online bei Ö-Ticket.

Webseite von Franz Froschauer

 


Am Ende des ersten Aktes in Shakespeares Hamlet schwört der Titelheld dem

Geist seines ermordeten Vaters Rache. Mit den Worten: „Die Zeit ist aus den Fugen!“

beklagt er, dass er derjenige ist, der die Verhältnisse im Staate in Ordnung bringen

muss. Um herauszufinden, wer den Vater ermordet hat, wird Hamlet zunächst den

Wahnsinnigen spielen und später ein Theaterstück beauftragen…

 400 Jahre später erscheint auch für Andrea und Franz Froschauer „die Zeit aus den

Fugen…“. Dies bestätigen sie mit Ihrem Programmansatz: ES IST AN DER ZEIT!

Mit Texten und Liedern wollen sie stärken, berühren, fragen und augenzwinkernd

dem gesellschaftlichen Treiben der Jetztzeit auf die Spur kommen. Dabei helfen

Ihnen neben eigenen Liedern und Texten Autoren wie Rainer Maria Rilke, Rose

Ausländer, Johann Wolfgang von Goethe, Wolf Biermann, Bert Brecht, Hans

Kumpfmüller, Ludwig Hirsch, Herman van Veen, Torsten Riemann, Jacques Brel,

Hannes Wader, Ferdinand Raimund u.a.m.

 Hamlets Anspruch, die Verhältnisse im Staate in Ordnung zu bringen, ist hoch,

wahrscheinlich zu hoch. Dennoch sollten wir unsere Sinne schärfen, neue Wege für

die Herausforderungen der Zeit ins Auge zu fassen. Vielleicht ist es im Augenblick

nötiger denn je, sich auf neue Impulse einzulassen. Freuen Sie sich jedenfalls auf ein

einfühlsames Treiben neben dem sonst so oft gebotenen Mainstream.


Franz Froschauer

geboren 1958 in Vöcklabruck. Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität

Linz (Diplom mit Auszeichnung). Engagements u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am

Residenztheater München, am EDT Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Theater

Phönix, beim Theater Hausruck u.v.a.m.

1996 Leitung der Festwochen Gmunden. Inszenierungen von “Kleidertausch”, “Totentanz”,

“Andorra”, “Eichmann”, und “Der Fall Gruber”. Zahlreiche Fernsehrollen, Kinofilme u.a.

Hasenjagd, Fast Fuck, Vortex, Neun.

Frühwirt/Skrabal in Franzobels “HUNT oder der totale Februar” (2 maliger Nestroypreis,

Landeskulturpreis, Vöckla Award)

2015 Anerkennungsbühnenkunstpreis des Landes OÖ. für die Darstellung des EICHMANN,

Seit Juni 2017 Johann Gruber in Thomas Baums Theaterstück "DER FALL GRUBER"

Unzählige Lesungen und Chanson Abende im In- und Ausland

franzfroschauer.com


Andrea Froschauer – Rumpl

Gesang, Gitarre

geboren 1960 in Wels. Psychologin, Pädagogin, arbeitet in der pädagogischen Beratung und Begleitung mit Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Klassen und Eltern zur Verbesserung der Beziehungsgestaltung an den Schulen.

Herausgeberin und Chefredakteurin von drei Ausgaben des Magazins "BEZIEHUNGSweise - Schul-Nachrichten zum Mutmachen". Über viele Jahre war sie Mitglied im Vokalensemble MIRA, Mitglied im Chorensemble des Theaterstücks "Eichmann". Seit 2010 Auftritte mit Franz Froschauer mit verschiedenen Programmen.