Liederabend mit großen Stars

"die schöne magelone" von JOhannes Brahms

Jörg Schneider (Tenor), Kristin Okerlund (Klavier), Julia Stemberger (Sprecherin)

donnerstag, 4. APRIL 2019, 18.30 uhr (um 18 Uhr EMPFANG MUT GRATISSEKT), LANDESMUSIKSCHULE GUNSkirchen

 

In den 1860er Jahren komponierte Johannes Brahms mit "Die schöne Magelone" einen der schönsten Liederzyklen der Romantik. Eine Besonderheit daran sind die von einem Sprecher vorgetragenen Zwischentexte, die die 15 Lieder miteinander verbinden.

Die von Johannes Brahms zu "Romanzen" vertonten 15 Gedichte stammen aus der Erzählung "Wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter aus der Provence", für die Ludwig Tieck sich 1797 von einem mittelalterlichen Stoff inspirieren ließ.

Karten gibt es im Marktgemeindeamt Gunskirchen, bei allen Raiffeisenbanken in OÖ, bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen und online bei Ö-Ticket.

 

Der österreichische Tenor Jörg Schneider ist seit September 2017 Mitglied der Wiener Staatsoper.

Davor war er 10 Jahre Ensemblemitglied der Wiener Volksoper.

Jörg Schneider gab sein Rollendebüt als Mime in Wagners Rheingold an der Staatsoper Hamburg im Oktober 2018.

In München singt er im Prinzregententheater den Sultan Soleman in Mozarts Zaide.

Er singt im Musikverein Wien im April 2019 einen Liederabend mit "Die schöne Magelone" von Brahms mit Julia Stemberger - ebenso wie in Gunskirchen!

 

Im Sommer 2018 war er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen  und im Sommer 2019 wird er sein Debüt in Glyndebourne geben.


Seit September 2016 unterrichtet er Solo-Gesang am Prayner Konservatorium in Wien.

Seit Jänner 2016 ist er Intendant der Konzertreihe der "Freunde der Operette" in St. Pölten. Im Juni 2018 wurde er Präsidentn des MV "Freunde der Operette".

An der Wiener Staatsoper war er als Ensemblemitglied in der Spielzeit 17/18 an 4 Premieren beteiligt sein: Der Spieler, Lulu, Samson und Dalia sowie Dantons Tod.

 

Er singt den Tamino in der Zauberflöte, den Narraboth und vieles mehr.

Im Jahr 2016 sang er neben der Volksoper noch den Italienischen Sänger in Capriccio von R. Strauss im Theater an der Wien, dann den Schubert im Dreimäderlhaus in der Sommerarena Baden bei Wien und gab sein Rollendebüt als Herodes in der Salome von R. Strauss am Stadttheater Klagenfurt.

2017 debütierte er an der Bayrischen Staatsoper in München als Tanzmeister in der Ariadne auf Naxos und in Paris war er der Iro in Monteverdis Ulisse im Theatre des Champs-Elysees.

Ebenso sang er den Iro mit Renee Jacobs bei einer Konzertreihe in Belgien, Holland, Deutschland und Österreich.

Davor sang er in der Saison 2012/13 den DAVID in Die Meistersinger von Nürnberg am Bunka Kaikan Theater in Tokyo mit Sebastian Weigle, BELMONTE an der Deutschen Oper an Rhein sowie den FLAMAND in Capriccio im Palast der Künste in Budapest.

 

Der in Wels geborene Künstler erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben und studierte bei Prof. Elfriede Obrowsky in Wien.

1995 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters Wiesbaden. Von 1997-2000 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Wichtige Auftritte der jüngsten Vergangenheit waren unter anderem sein Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona als LEUKIPPOS Daphne, sein Rollendebüt als NARRABOTH Salome an der Wiener Staatsoper und BELMONTE beim Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. Gastengagements in seiner erfolgreichen Karriere führten Jörg Schneider unter anderem an: Teatro alla Scala di Milano, Deutsche Oper Berlin, Teatro Real Madrid, Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, Théâtre De La Monnaie, Brüssel, Opernhaus Zürich, Teatro Bellini di Catania, Teatro Regio di Parma, Teatro Comunale di Firenze, Teatro Regio di Torino, Teatro Filarmonico di Verona, Teatro Lirico di Cagliari, Teatro Massimo Palermo, Teatro dell'Opera di Roma, Teatro Communale Ferrara, Seefestspiele Mörbisch, Festspielhaus Baden-Baden sowie nach Tokyo und Hongkong.

Als Konzertsänger war Jörg Schneider Gast von: Royal Albert Hall, Carnegie Hall, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Philharmonie Dresden, Radio France und Concertgebow Amsterdam. Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem Haydns Die Schöpfung, Schumanns Dichterliebe, Bachs Johannespassion, Mozarts Requiem, Verdis Messa da Requiem, Berlioz‘ Te Deum und Mendelssohn-Bartholdys Walpurgisnacht.

Dirigenten, mit denen der Künstler zusammengearbeitet hat, sind unter anderem: Christian Thielemann, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Dennis Russell Davis, Edo de Waart, Peter Schneider, Bertrand de Billy, Pinchas Steinberg, Theodor Guschlbauer, Christoph Prick, Gustav Kuhn und Semyon Bychkow.

Jörg Schneider hat ALFRED Die Fledermaus bei Nightingale Classics (mit Edita Gruberova) auf CD aufgenommen. Weitere Aufnahmen sind STANISLAUS Der Vogelhändler für die Seefestspiele Mörbisch und MARQUESE SEBASTIANI Der lustige Krieg.

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Foto: Nadja Klier
Foto: Nadja Klier

Julia Stemberger wurde als Tochter der Schauspielerin und Sängerin Christa Schwertsik und des Tropenmediziners Heinrich Stemberger in Wien geboren. Sie wuchs als zweitgeborene von drei Schwestern in einer künstlerischen Familie auf. Ihre Schwester Katharina Stemberger ist ebenfalls Schauspielerin und ihr Stiefvater ist der Komponist Kurt Schwertsik. Ihre künstlerische Ausbildung war daher vielfältig. Nach dem Gymnasium nahm Julia Stemberger Schauspielunterricht bei Dorothea Neff und Eva Zilcher in Wien. Darüber hinaus erhielt sie eine Ausbildung in Gesang, Ballett und Jazz-Tanz.

 

1984 feierte sie in „Herzklopfen“ ihr Kinodebüt. Der Film unter der Regie von Walter Bannert sorgte für grosses Medienecho und machte sie schlagartig bekannt. Unmittelbar danach wurde sie von Michael Schottenberg an das Wiener Schauspielhaus geholt. In den Folgejahren stand die gefragte Charakterdarstellerin bei den Salzburger Festspielen genauso auf der Bühne wie am Wiener Burgtheater. Weitere Engagements führten sie u.a. an das Thalia-Theater in Hamburg und in Berlin an das Schlosspark Theater und Renaissance Theater. In Wien war Julia Stemberger neben dem Burgtheater, im Theater in der Josefstadt, im Volkstheater, im Schauspielhaus, in der Volksoper und im Ronacher zu sehen.

 

Am Theater arbeitete sie mit einigen der bedeutendsten Regisseuren zusammen, wie z.B. George Tabori, Peter Zadek, Peter Stein und Jürgen Flimm. Dabei spielte sie u.a. an der Seite von Gert Voss die Jessica in Peter Zadeks „Kaufmann von Venedig“, die Desdemona in George Taboris „Othello“-Inszenierung, die Helene Atenwyl in Jürgen Flimms Inszenierung von Hofmannsthals „Der Schwierige“ oder Cleopatras Dienerin in „Antonius und Cleopatra“ (Regie: Peter Stein). Seit 2011 bereits gastiert sie in den Sommermonaten bei den Festspielen Reichenau. Etwa als „Anna Karenina“ und als Genia in Arthur Schnitzlers „Das weite Land“. Heuer trat sie dort in den Stücken „Cella“ und „Das falsche Gewicht“ auf.

 

In der Saison 2014/2015 war sie in der Produktion „The Kings Speech“ auf der Bühne des Schlosspark-Theater Berlin zu sehen (Regie: Thomas Schendel). 2014 debütierte sie in „Die Schüsse von Sarajevo“ (Regie: Herbert Föttinger) am Theater in der Josefstadt. Aktuell ist sie dort im Theaterstück „Terror“ von Ferdinand von Schirach unter der Regie von Julian Pölsler zu sehen (Kammerspiele der Josefstadt). Am 13.12.2018 findet im Theater in der Josefstadt die Premiere von Ferdinand Raimunds „Der Bauer als Millionär“ statt mit Julia Stemberger in der Rolle der „Zufriedenheit“. (Regie Josef E. Köpplinger).

 

Auch im Kino und Fernsehen startete die vielseitige Künstlerin eine rasante und international prämierte Karriere. So wurde sie u.a. für ihre darstellerische Leistung in Götz Spielmanns österreichischem Drama „Erwin und Julia“ mit dem französischen Darstellerpreis geehrt. Für ihre Rolle in Christian Görlitz’ Fernsehfilm „Freier Fall“ wurde ihr der „Goldene Löwe“ verliehen und sie erhielt den österreichischen Fernsehpreis „Romy“ als beste Schauspielerin. Im Laufe ihrer Karriere war sie in zahlreichen TV-Filmen und -Serien zu sehen und stand mit internationalen Schauspielgrößen wie Max von Sydow, Kenneth Branagh, Christian Bale, Charlotte Rampling und Barbara Hershey vor der Kamera.

 

Mit „Die skandalösen Frauen“ begann 1993 eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger: Es  folgte das Gesellschaftsdrama „Tonino und Toinette“, das historische Drama „1809 Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“, die TV-Filme „Eine Liebe in Afrika“ und „Annas Heimkehr“ und die schwarze Komödie „Feine Dame“. Dem ganz breiten Publikum wurde Julia Stemberger durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Dieter Wedel bekannt: So spielte sie in seinem Grimme-Preis-gekrönten fünfteiligen Krimi-Drama „Der Schattenmann“ ebenso wie in der hocherfolgreichen sechsteiligen Kiez-Saga „Der König von St. Pauli“.

 

In der ARD-Hauptabendserie „Die Stein“, die in zwei Staffeln (2008 und 2011) von Das Erste ausgestrahlt wurde, spielte sie die Titelrolle der Katja Stein, einer engagierten Lehrerin für Deutsch und Geschichte, die ihr Leben neu ordnen muss.

 

2016 war Julia Stemberger der prominente „Neuzugang“ in der zweiten Staffel der Erfolgsserie „Vorstadtweiber“. In 10 Folgen verkörperte sie dabei die Rolle der Sylvia. Für die ARD-Krimireihe „Der Bozen-Kromi“ (Kripo Bozen) stand Julia Stemberger als ehrgeizige Politikergattin Charlotte vor der Kamera.

 

2017 war sie in Robert Dornhelms opulentem TV-Zweiteiler „Maria Theresia“ im ORF zu sehen wo sie die Rolle der Maria Karolina von Fuchs-Mollard verkörperte. 2018 folgte David Schalkos Remake von Fritz Langs filmischem Meisterwerk „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahr 1931. Ebenso 2018 spielte sie im prominent besetzten ZDF- Beziehungsdrama „Südstadt“. (Regie: Matti Geschonneck)

 

Im Laufe ihrer Karriere hat Julia Stemberger in den verschiedensten Genres von Drama über Thriller und Komödie bis zur Literaturverfilmung immer wieder ihre schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Neben ihrer Tätigkeit als Theater- und Filmschauspielerin hat sich Julia Stemberger der Musik verschrieben. Sie spielt Quer- und Blockflöte und hat eine Gesangsausbildung genossen. Julia Stemberger interpretiert Arnold Schönbergs „Gurre Lieder“ und „Pierrot Lunaire“, macht Musiktheater und steht bei einer Vielzahl von Soloabenden und musikalischen Lesungen in Österreich und Deutschland auf der Bühne.

Mehr auf juliastemberger.at


Kristin Okerlund

studierte an der University of Illinois und am Konservatoriumder Stadt Wien. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbeund gab Konzerte mit etlichen Orchestern. Als Solistin, in Konzerten kammermusikalischer Art, sowie auch als Begleiterin trat sie weltweit auf. Seit 1993 ist sie an der Wiener Staatsoper engagiert, erhielt 1992 einen Lehrauftrag und ab2000 eine eigene Korrepetitionsklasse am Konservatorium der Stadt Wien. Sie gab Konzerte u.a. mit Beczala, C. Álvarez, Berry, Botha, Weikl, Ramey, Shicoff, Zednik, Gruberova, Kirchschlager und I. Raimondi, Kammermusikkonzerte mit Werner Hink, dem Soloklarinettisten Roger Salander und dem „Ensemble Wien-Petersburg“. Sie ist Trägerin der "Goldenen Nadel" der Freunde der Wiener Staatsoper – in Anerkennung ihrer verlässlichen Begleitung zahlreicher Veranstaltungen.

(Quelle: https://www.wiener-staatsoper.at/ensemble-gaeste/detail/artist/741-okerlund-kristin/)